Kappeln am 26.07.2017

Eine Seefahrt, die ist lustig, das dachten sich 62 Senioren am 26.07.2017. Die Fahrt ging zu einer sehr humanen Zeit, um 10.30 Uhr ab ZOB in Richtung Kappeln, los. Uns Uwe hatte mit dem Verkehr zu kämpfen, holte die Verspätung aber souverän wieder rein. Aber, an diesem Tag war nicht alles lustig. Es begann bereits am ZOB, ein Kollege erlitt einen Schwächeanfall. Es kamen glücklicherweise aber alle mit einem Schrecken davon. Pünktlich in Kappeln angekommen, wurde der Ausflugsdampfer „Stadt Kappeln“ geentert. Doch, wo sollten die Teilnehmer alle einen Sitzplatz finden? Es wurden Tische gerückt, Stühle zusätzlich herbeigeholt und die ganze Situation war ein wenig beengt.

Dann legte das Schiff ab und die ca. 2-stündige Fahrt auf der Schlei bis Schleimünde und zurück war ein Augenschmaus. An Bord wurde für die Teilnehmer ein Buffet aufgebaut und da alles etwas beengt war, konnten die Senioren nur tischweise nacheinander Essen fassen. Das stellt für einige Mitfahrer eine echte Herausforderung dar, immer dieses Warten …….Die meisten nahmen es mit Humor und die ein oder andere Flasche Wein half dabei, es gab aber auch Radler und Wasser. Auch beim Absprechen der Rechnungsstellung gab es heftige Meinungsverschiedenheiten mit der Kapitänin, so dass Rita ihre ganze Autorität einsetzen musste.

Zurück in Kappeln hatte die Gruppe noch gut 1 ½ Stunde Zeit zum Bummeln. Hier, der nächste Zwischenfall: eine Kollegin hatte Schwierigkeiten mit dem Magen und konnte nur mit Mühe die Zeit überbrücken. Die restlichen Teilnehmer verstreuten sich, die einen steuerten gleich ein Lokal an, die nächsten suchten ein Fischgeschäft auf und besorgten noch etwas zum Abendessen. Auch ein Kunstgewerbeladen hatte seine Anziehungskraft nicht verfehlt und hier wurden nette Kleinigkeiten erworben. Danach bot sich die St. Nikolai Kirche zu einer Besichtigung an. Gesagt, getan, doch oh Schreck, einer Teilnehmerin war ihre Jacke abhandengekommen. Schnell, zurück zum Laden, abgeschlossen, niemand da! Aber, die Senioren sind ja pfiffig, ausgestattet mit den notwendigen Kommunikationsmitteln, konnten sie den Ladeninhaber erreichen, der sich flugs mit seinem PKW auf den Weg zurück zum Laden machte. So nahm alles ein gutes Ende. Jacke wieder da, einmal tief durchatmen und auf den Schreck war ein leckeres Eis notwendig, alles wieder gut!

Um 18.00 Uhr hieß es von Kappeln Abschied nehmen und gegen 20.00 Uhr hatte Hamburg seine Schäfchen wieder. Das alles kann doch einen Seemann nicht erschüttern!!

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(RS)

 

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