Schmilau 27.06.2018

Sport ist Mord, nicht so für die 50 Senioren, die am 27.06.2018 um 8.00 Uhr die Tagesfahrt nach Schmilau antraten. Um 9.30 Uhr wurde die Gruppe bei der Erlebnisbahn Ratzeburg erwartet und zuerst mit einem Getränk zum Muntermachen bewirtet. Dann konnten die 4 Draisinen geentert werden und die 9 km lange Fahrt nach Hollenbek begann. Sofort fanden sich Kollegen bereit, die die körperliche Arbeit übernahmen und wurden zwischendurch von anderen abgelöst. Hier zeigte sich, wer nur im Schnacken gut war oder wer noch etwas in den Muscheln hatte. Unsere 81-jährige Gerda war einfach nicht zu bremsen und zeigte, welche Kraft in ihr steckte. Vor der Seniorengruppe waren weitere, 20 Jahre jüngere, fremde Draisinenfahrer unterwegs, die in kürzester Zeit von den Senioren eingeholt wurden und ihre ganze Kraft mobilisieren mussten, um voranzukommen. In Holenbek wurden die Teilnehmer in das Bogenschießen eingewiesen und mussten feststellen, dass es leichter aussieht als es durchzuführen. Natürlich gab es auch einige Naturtalente unter den Ausflüglern. Nun mussten alle die Strecke mit der Draisine wieder zurückfahren und entwickelten inzwischen Routine beim Schrankenhochziehen und überqueren der Straßen. Dann zurück in Schmilau hing der Magen schon etwas durch und nun war Geduld gefragt, denn das Serviceteam war ziemlich überfordert und hier ein Rat an die Manager: Es gibt noch sehr viel zu verbessern. Eine gute Idee ist einfach zu wenig, es muss auch das Drum und Dran stimmen. Rita, die die Fahrt organisiert hatte, musste zeigen, dass sie gute Nerven behielt, was nicht immer einfach war. Aber, als das Grillfleisch und die Würstchen endlich zum Verzehr bereit lagen, wurden alle knurrenden Mägen gefüllt. Von Schmilau ging die Fahrt zu Lödings Himbeerhof in 23911 Buchholz und hier zeigte sich, was Service heißt. Die Teilnehmer durften einen Anhänger besteigen und wurden mit dem Trecker direkt bis zum Hof kutschiert. Hier war alles bereits zum Kaffeetrinken vorbereitet und jeder suchte sich das Stück Obsttorte aus, welches ihm am besten munden sollte.

Wer wollte, konnte noch den Schweinestall besichtigen oder im Hofladen noch etwas für Zuhause einkaufen. Zwischenzeitlich drang die Mitteilung durch, dass Deutschland aus der WM ausgeschieden war und keiner war traurig, dass er das Spiel nicht angeschaut hatte, war vielleicht besser so.

 

 

 

 

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(RS)

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